- V. storri


Varanus prasinus / Smaragdwaran

 Varanus prasinus gehört zur Untergattung Euprepiosaurus. Es handelt sich um einen Regenwaldbewohner der in Neu-Guinea beheimatet ist. Als typischer Baumbewohner verfügt er über einen Greifschwanz, der auch häufig beim klettern zum Einsatz kommt. Sein Aktivität, seine smaragdgrüne Farbe und sein elegant schlanker Körperbau machen ihn zu einem beliebten Terrarientier.

Terrarium:
Als Terrariengröße sollte 200x120x200cm nicht unterschritten werden. Die Ausstattung bzw Dekoration sollte aus viele Kletterästen und einer ausreichenden Bepflanzung bestehen. Ein Wasserbecken, das zwar nicht zum baden oder schwimmen genutzt wird, trägt viel zum sehr feuchten Klima, das die Tiere brauchen, bei. Die Luftfeuchtigkeit sollte 70% nicht unterschreiten. Wenn man nicht täglich sprühen will, sollte man eine Beregnungsanlage installieren. Die Temperatur sollte tagsüber 28-30°C betragen und sollte nachts nicht unter 18°C fallen. Sonnenplätze durch einen Strahler müssen vorhanden sein und eine punktuelle Temperatur von 40-45°C schaffen. Während der Aktivitätsphase werden diese Plätze immer wieder zum aufwärmen aufgesucht.

Fütterung:
Die Fütterung macht bei Nachzuchten keinerlei Probleme. Das einzige was anfänglich Probleme machen kann, ist wenn man nicht weis was der Züchter oder Halter vorher gefüttert hat. Jungtiere können hier anfänglich sehr wählerisch sein, was sich aber im Normalfall nach einer Eingewöhnungsphase gibt. Gefressen werden alle handelsüblichen Futterinsekten wie Heuschrecken, Schaben, Grillen usw. Fisch oder Fischfilet in Streifen werden von den meisten Tieren auch gerne genommen. Nager oder Nagerbabys gehören sicher zu den Lieblingsfuttersorten, sollten jedoch eher selten verfüttert werden, da die Tiere davon sehr schnell verfetten und dann nur noch faul im Terrarium rumliegen. Auch die Vermehrungsbereitschaft ist bei fetten Tieren sehr eingeschränkt.

Zucht:
Die Zucht ist schon öfter gelungen, bereitet aber noch heute oft Schwierigkeiten. Das erste ist es ein harmonierendes Paar zubekommen. Kommt es zu Paarungen ist das zweite Problem oft, das die Weibchen keinen der angebotenen Eiablageplätze akzeptieren. Oft werden hier die Eier einfach im Terrarium verstreut oder von den Ästen auf den Boden fallen gelassen. Die Inkubation des Geleges macht dann auch oft Problem. Hier verpilzt oft das ganze Gelege.

Fazit:
Varanus prasinus ist ein schöner aber nicht ganz einfacher Pflegling. Anfänger der Waranhaltung sollten erst mit einfacheren Arten Erfahrungen sammeln. Man sollte immer auf Nachzuchten zurückgreifen, da Wildfänge sehr hinfällig sind und selbst Profis in Sachen Waranhaltung oft Probleme machen.








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